Ok, Lena ist nicht unerfahren – im Gegenteil, sie hat viel Modelerfahrung, kommt aber gerne zu mir, weil „ich sage was ich will“. Meint, ich sage, was sie an Outfits und Dessous mitbringen und welche Posen sie einnehmen soll. Das führt dazu, dass ich sie aus ihrer Komfortzone raushole und sie nicht nur ihr „Standardprogramm“ abspult.
Sie war auch schon mit ihrem Freund beim Paarshooting.
Bei diesem Shooting wollte ich noch mehr auf Akt gehen. Lena ist auch ein Fan von Kinky Outfits und so plante ich verschiedene, sehr unterschiedliche Sets.
Beim ersten Outfit wollte ich mein Latexkleid mit Halsband in Szene setzen – ja das Outfit habe ich in meinem Kleiderschrank und kann gerne zu Shootings angezogen werden 😉 Passend dazu ein Halsband und meine Lederbank als Posingutensil.






Aktfotos
Nachdem der Slip ausgezogen war, konnte die Pose im Grunde nur gesteigert werden, in dem das Kleid auch ausgezogen wurde.

Die wilden Haare waren tatsächlich eine Entscheidung, die ziemlich schwierig umzusetzen war. Es ging mir darum, Lenas Ausdruck richtig intensiv zu machen.

Indem sie auf den Choker zeigt, entsteht für den Betrachter eine gewisse Spannung. Weil ich kein Fan von Vulgarismus bin, entschied ich mich, den Schritt zu verdecken und auf verdeckten Teilakt zu gehen.
Boudoirfotos im Traumgarten
Auf dem Bauch liegen und dabei sexy auszusehen, verlangt einen ganz einen Trick: wie immer ins Hohlkreuz gehen und zusätzlich den Po etwas anheben. Und natürlich muss man sich den Haaren ganz besonders widmen, weil die sonst nämlich einfach unschön rumhängen. Ich nutze sie, um das Gesicht einzurahmen. Im Traumgarten fällt auch Licht von oben ein und zaubert somit einen schönen Glanz in die Augen.

Sleeping Beauty – ein typisches Bodoirfoto, wo die Frau nicht in die Kamera schaut, sondern für sich ist.

Wenn die Prinzessin dann erwacht, wirft sie dem Betrachter einen verführerischen Blick zu. So gehe ich an an die meisten meiner Posen heran. Storytelling.

Im Grunde ein einfaches Standbild, aber dennoch mit den Pflanzen schwierig umzusetzen, weil ich das Gesicht und den Unterkörper frei haben wollte.

Boudoirfotos im Studio
Dann bekam Lena ein weißes Negliee von mir und ich stellte sie vor mein Fenster im Fotostudio. Die Kerzen fand ich witzig passend zur Haarfarbe. Auch hier im Grunde wieder das Storytelling: Erst ist sie für sich, dann bemerkt sie, dass sie beobachtet wird – und dann dreht sie sich zum Betrachter. Jedes Bild steht aber für sich alleine, daher auch die Pfauenfeder beim letzten Bild. Lena wusste schlicht nicht, wohin mit ihren Händen, so dass ich ihr die Pfauenfeder reichte (und ihr zeigte, wie sie sie filigran hält).



Dessousfotos in Schwarz Weiß
Diesmal sagte ich Lena, dass sie sich auf den Rücken legen soll und sich räkeln. Mit den Händen in den Haaren wurschteln. Die Schwierigkeit bei Liegeposen ist neben der allgemeinen Pose auch die Lichtrichtung. Klingt banal, ist aber elementar – insbesondere, wenn dem Model hinterher die Bilder gefallen sollen. Grundregel: Das Licht muss dieselbe Richtung haben, als würde das Model aufrecht sitzen oder stehen. Wenn man versehentlich das Licht von unten positioniert, gibt es ungewollte Schatten (z.B. Augenringe) und da wird da kann man die ganze Bilderreihe gleicht wegschmeißen, wenn man das beim Shooting übersieht 😅 Ging mir schon mehrfacht so, dass ich alles super eingerichtet hatte, aber dann beim Blick durch die Linse dachte und auch zum Model sagte: „Das kann ich nicht so machen, du tötest mich!“ 😂

Was man dagegen sehr gut machen kann: Die Blickrichtung ändern. Körper und Ausdruck können nämlich verschieden wirken. Das ist ähnlich wie bei einer Wanderung. Man schaut nach vorne, sieht ein schönes Motiv: KLICK – die Profis wissen: Man sollte sich auch regelmäßig rumdrehen, um weitere schöne Motive zu sehen.
Ich ging also um Lena herum und bat sie, mir mit den Augen zu folgen. Dabei die Augen aber nur ein bisschen aufzumachen – wirkt viel leidenschaftlicher.

Aktfotos aus der Bewegung
Im Grunde wollte ich von Lena, dass sie nochmal den Slip auszieht, aber ich wollte die Handhaltung anders. Ich wollte auch diesmal mehr das Kopfkino anregen und blieb bei verdeckten Akt.
Dazu wechselten wir aber auf meine Couch, denn ich liebe Abwechslung und gerade für das Vorhaben war eine weiche Unterlage für Lena deutlich angenehmer.







