Josi ist mir bei Insagram aufgefallen, weil sie eine Poletänzerin ist und ihr eigenes Studio hat. Wie wir später herausgefunden haben, ist dieses sogar in der Nähe meines Fotostudios.

Josefine Köhler | Poledance Leipzig
www.poledance-leipzig.de
Instagram: poledance_leipzig

Eigentlich wollten wir im Park “Rabet” in Leipzig shooten, aber da Wochenende war und auch sehr gutes Wetter, war dieser von Menschen quasi überfüllt. Ich entschloss kurzerhand zum Kohlrabizirkus zu verlegen. Leider fand da aber eine Veranstaltung statt und somit konnten wir diese Location auch nicht nutzen. Aber ein paar hundert Meter weiter befindet sich die alte Messe. Also beschloss ich, unseren Shootingspaziergang dort zu starten.

Nachdem mir Josi und Sascha ihre Outfits gezeigt hatten, beschloss ich, diesen grauen Gang als erste Location zu nutzen. Ihr rotes Kleid bildete den perfekten Farbtupfer.

Die Pose ist so gewählt, dass man die Taille von Josi gut sehen kann. Die Hand von Sascha ist an ihrer Seite. Normalerweise umfässt Mann seine Frau um den kompletten Bauch – aber auf einen Foto würde das schnell nach ner Schwangerschaft aussehen.

Sportliche Extreme

Gegenüber von dem Gebäude befand sich das “La Playa” (ein Beachclub). Dieses hatte diese Holzumzäunung mit den orangen Pfosten. Davor befanden sich auch noch diese schönen, gelben Blümchen. Plötzlich hatte ich eine sehr ungewöhnliche Bildidee. Die Umsetzung war ziemlich kompliziert. Zum einen, weil es ein hohes Maß an Körperspannung verlangte und zum anderen, weil Josi mit Schuhen immer weggerutscht ist. Deshalb haben wir die Pose dann barfuß umgesetzt.

Sascha erzählte, dass er Interesse für Graffiti hat und kannte an der Stelle sogar ein besonders großes. Das war sein Wunsch: Er wollte eine Pose vor dem Graffito.

Dann gingen wir weiter zu einem Bürokomplex. Wir kamen zu einem Parkplatz, wo mir die Fassaden der Gebäude auffielen. Sie glänzten nämlich schön in der untergehenden Sonne.

Also musste zum goldenen Hintergrund auch ein edles Outfit her. Man beachte das kleine Detail: der goldene Gürtel an Josi´s Shorts!

Die Pose hat zwar auch schon Tradition, aber hier passte sie mal wieder. Schwieriger war es, die Bildkomposition mit der Sonne in Einklang zu bringen.

Wir wollten den Parkplatz verlassen, als mein Blick auf diesen Gang fiel. Sofort musste ich an Josi´s Poledancing denken und fragte sie, ob sie Spagat kann. Sie bejahte und wir schätzen den Abstand der beiden Mauern. Dann probierte sie et voila, er passte perfekt. Mit Sascha probierten wir diverse Posen und Höhen, bis wir den perfekten Abstand, die perfekte Kopfhaltung und den perfekten Ausdruck erwischten. Dann kam etwas Wind auf und das Ergebnis war einfach nur perfekt.

Josi wünschte sich von mir eine Sitzpose, wo sie ihren Sascha mit den Beinen umschließen kann.

Das Geländer bot sich an und aufgrund der Linien positionierte ich es optisch so, dass es als Fluchtpunkt dient.

Zu dem kalten Metal wechselten wir zu einem sportlich, wilden Outfit. Das Top war besonders raffiniert, weil es am Rücken zusammen gebunden werden musste.

Bei der Bildbearbeitung habe ich besonders die Arme von Sascha betont. Trainierte Männer wollen natürlich, dass man das auch sieht. Ok, auch Frauen wollen das. Man geht schließlich nicht ins Fitnessstudio, um nicht seine Muskeln zeigen zu können 😉

Und dann wollte ich “Dominanz-Fotos” machen. Das heißt, der Mann nimmt sich, was er will.

An der Stelle ein kleiner Tipp an die Männer: Frauen stehen drauf, wenn Männer selbstsicher sind und wissen, was sie wollen. Sie finden es sogar sexy, wenn sie “genommen” werden. Nicht umsonst kam “Fifthy Shades of Grey” so gut bei den Frauen an 😉

Aber Achtung! Sobald eure Frau nur einen Hauch von erst gemeinten Widerstand zeigt (wenn man seine Frau kennt, dann merkt man, wenn sie es ernst meint!), dann seid einfühlsam und Finger weg!
Männer, die auf die Gefühle ihrer Frau Rücksicht nehmen und ihr Bedürfnisse hinten an stellen…ja darauf stehen Frauen!

Aus den Vorgesprächen wusste ich, dass Josi eine Freddywear Jeans dabei hatte. Eine Jeans, die besonders den Po betont. Und auch wenn die Sonne fast weg war – die musste noch in Szene gesetzt werden. Aber wie?

 

Eins kann ich euch sagen: Josi war froh, als wir das Bild im Kasten hatten, denn der Einkaufswagen tat sehr an den Knien weh und es dauerte auch seine Zeit, bis ich mit der Pose zufrieden war. Denn die hohen Schuhe und die richtige Haltung waren entscheidend. Und natürlich auch, dass er Hintergrund dramatisch wirkt.

Ach ja und zu guter Letzt wollte ich dann doch noch mal die Jeans in Szene setzen 😉

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