Ihre Mama hatte ihr einen Gutschein für ein Paarshooting geschenkt. Nur blöd, dass sie sich von ihrem Freund getrennt hat. Aber sie wollte sich die Erfahrung nicht entgehen lassen und kam – mit ihrer Mama – zum Boudoir Shooting, wo sie sich sexy vor der Kamera präsentierte.
Damit die Fotos auch was besonderes werden, war Amy extra bei einer Kosmetikerin und hat sich aufwendig schminken lassen. Warum hat sie das getan? Weil ich ihr im Vorgespräch geraten habe, sich auffällig zu schminken. Nicht nur, weil Licht viel vom Make Up schluckt – ich mag starke Make Up einfach. Insbesondere Smokey Eyes. Ist halt mein Geschmack. Es sieht immer nach Weggehen und Verführung aus. Nur bei künstlichen Wipern (Lashes) darf es gerne zurückhaltend sein.
Lederhosenlook
Zwar hatte Amy mir bereits im Vorfeld ihre Outfits geschickt, aber ich lasse sie mir trotzdem immer nochmal zeigen bzw. puzzle ich mir die Sets zusammen und mache mir einen Fahrplan, damit ich während des Shootings dann nicht lange rumgrübeln muss und Leerlauf entsteht.
Amys Overkneestiefel und Lederhose gefielen mir und wollte ich kombinieren. Als Top hatte Amy jetzt nichts passendes dabei, so dass ich in mein Arsenal griff und ihr mein weißes Rollkragen Top gab. Um den Rollkragen zu betonen, machten wir eine Zopffrisur und als i-Tüpfelchen gab ich ihr meine Riesen Creolen (ich liebe auch große Ohrringe).
Ihre Mama fand es nicht nur klasse, dass ich als Mann mich für Outfits interessiere und Ratschläge gebe, sondern auch, dass sie selber auf diese Kombination nicht gekommen wäre. Sie mochte ihre Tochter in diesem Look.
Weil ich dieses Kompliment schon öfter von Frauen bekommen habe, erzähle ich dann immer die Anekdote, dass das auch ein Grund war, wieso sich meine Frau noch tiefer in mich verliebt hat.
Long Story short: Ich war mit ihr relativ zu Beginn in unserer Beziehung shoppen und bat sie, Kleidungsstücke zu probieren, die sie im ersten Moment nicht mochte. Als sie dann aus der Kabine trat, meinte sie dann „oh, hätte nicht gedacht, dass mir das steht“. Seitdem legt sie extrem viel Wert auf meine Meinung und will mich beim Klamottenkauf auch immer dabei haben.
Ich wählte dieses Outfit, weil es sexy war und einen sanften Einstieg bot. Es sollte mehr Fashion als Boudoir sein. Ich entschied mich als Set für meine weiße Wand mit entsprechenden Schlagschatten (ja der ist gewollt) und meinen Ledersessel als Requisite. Als ich mein Fotolicht einschaltete, fiel mir erst auf, wie ihre Augen knallten.





Bei der Sitzpose achtete ich drauf, dass ihr Oberschenkel nicht quetscht und auch nicht zu dominant aussieht. Das erreichte ich, indem Amy ihre Hand darauf legen sollte. Damit wird optisch die Fläche gebrochen.
Ich liebte einfach ihr Makup, was die Augen so betonte.
Wir gehen in den Club...
Als nächstes wollte ich als Outfits Amy bauchfreies Top und ihren Jeans-Minirock einsetzen. Die Overkneestiefel durfte sie anbehalten. Als Schmuck bekam sie mein Strasshalsband und noch größere Creolen im Silberlook.
Dann baute ich mein Clubset, bestehend aus Laser und Nebel auf ,damit man die Laserstrahlen auch sieht. Sehr kompliziert, aber ich liebe die Atmosphäre.









In der Nachbearbeitung habe ich bewusst Amys Narbe nicht entfernt – ich frage immer, wie viel ich retuschieren soll, finde es aber immer erfreulich, wenn mir gesagt wird „Das gehört zu mir, und darf ruhig sichtbar sein.“





Ich wollte dann als Kontrast noch eine andere Lichtfarbe bzw. Stimmung und tauschte den grünen Laser gegen einen roten Strahler aus. Die Posen machte ich auch leicht verführerischer bis hin zu einem Poblitzer.
Für den Poblitzer entfernte ich dann noch den roten Strahler, um die Stimmung noch etwas mehr knistern zu lassen.
Sexy Camouflage
Dann wollte ich Amys Jeans nutzen. Sie hatte auch einen Nietengürtel dabei und ich überlegte, mit welchem Oberteil man das kombinieren könnte. Wir probierten mehrere Teile aus, bis mir der Gedanke kam, dass ich doch in meinem Arsenal ein Camouflage Tanktop habe. Das reichte ich ihr – et voila, es passte.






Ihre Haare sollte sie bewusst etwas wilder machen und dann gab ich ihr einige Posen vor, die zu dem Outfit passten. Selbstverständlich gingen wir dazu in meinen Traumgarten (Indoor Dschungel)


Ich probierte auch eine Hinhockpose, die aber nicht sooo gut funktionierte. Stattdessen wurde es mehr zu einem Portrait, weil mir die Idee kam, dass Amy ihren Finger an die Lippe nehmen soll. Mir gefiel der Ausdruck dazu.




Dann durfte es Richtung Boudoir gehen und ich bat Amy, ihre Hose zu öffnen und runterzuziehen, so dass ihr Slip zu sehen ist. Hierbei achte ich darauf, dass die Handhaltung asynchron ist – sprich, dass eine optische Linie erkennbar ist. Weiterhin, dass die Ellenbogen auch so sind, dass die Körperlinie nicht verdeckt wird. Das sind zwar Kleinigkeiten, aber die machen viel aus.
Übrigens lasse ich meine Modelle auch immer direkte und indirekte Blicke machen, weil ich weiß, dass sie unterschiedliche Wirkung haben. Frauen mögen eher indirekte Blicke von sich, während es verführerischer wirkt, wenn mit der Kamera geflirtet wird.
Kinky Cluboutfit mit Lost Place Charakter
Als nächstes hatte Amy ein Netztop und einen schwarzen Spitzen BH dabei. Normalerweise hätte Amy diese mit ihrem Jeansminirock kombiniert, aber da wir den schon hatten – und es auch besser aussah – gab ich ihr meinen Lederrock. Das ergab ein heißes Kinky Outfit.



Diesmal durfte sich Amy an meine Steinwand anlehnen und sie als Posing-Requisite verwenden. Was auch immer wieder den verführerischen Ausdruck verstärkt: Leicht geschlossene Augen und ein geöffneter Mund. Die Haare dürfen auch ruhig ins Gesicht hängen – das wirkt für Frauen immer befremdlich und sie sind geneigt, sie aus dem Gesicht zu streichen, aber auf Fotos wirkt sowas total sinnlich.


Um die erotische Stimmung noch etwas weiter zu treiben, sollte Amy den Reißverschluss des Minirocks leicht öffnen und einen Schlüpferblitzer erlauben.
Das Licht setzte ich auch bewusst etwas mehr seitlich, um mehr Spannung zu erzeugen. Das spielerische „Finger an die Haare nehmen und zurück streichen“ macht den Ausdruck flirty.
Nur in Höschen vor der Jalousie
Amy hatte auch ein durchsichtiges Top dabei und ich fand es besonders reizvoll, das nur mit einem Slip zu kombinieren. Auch den BH haben wir weggelassen.



Mein Fotostudio befindet sich ebenerdig und wenn mal kein Tageslicht draußen ist, bediene ich mich eines kreativen Kunstgriffs: Ich stelle vor das Fenster einen Strahler und simuliere Sonnenstrahlen. Ich mag diesen Glow Effekt einfach und er funktioniert prima für Dessous oder Akt.



Mit Slips mache ich gerne Ausziehbilder. Dabei muss er noch nicht mal so weit runtergezogen werden, dass man zu viel sieht. Es ist schon für das Kopfkino ausreichend, wenn die Handlung nur angedeutet wird.
Romantisch und sexy auf der Sonnenliege
Meine Sonnenliege im Traumgarten hatte ich ganz frisch mit Lichterketten verschönern – ICH LIEBE LICHTERKETTEN!!!
Aber ich habe auch an den Hintergrund gedacht. Dort stehen kleine Kerzen in bunten Gläsern und sorgen für mehr Atmosphäre.
Das Posing in der Sonnenliege ist gar nicht so einfach, weil der Platz ziemlich beschränkt ist und mit dem Bogen harmonieren muss. Das Negligé wählte ich extra für dieses Set aus, weil sich bei Sitz- und verdrehten Liegeposen automatisch Hautfalten ergeben, die man so kaschieren kann.
Extrem gewagtes Kleid
Das letzte Outfit hatte ich mir zum Schluss aufgehoben. Das war nicht nur sehr hübsch, sondern auch sehr gewagt und definitiv nichts, was man draußen anziehen kann.
Das Ganze setzten wir an meiner Schattenwand um. Die nenne ich so, weil sie einen tollen Kontrast ermöglicht. Amy bat ich darum, einen Schlafzimmerblick zu machen (also die Augen leicht geschlossen).
Zu guter Letzt gab es nochmal eine Sitzpose. Ich wollte nochmal, dass Amy ihre Finger an die Lippen nimmt, was gar nicht so einfach war. Glaubt man kaum, aber Hände sinnlich im Gesicht zu platzieren ist ziemlich schwierig, damit es sinnlich aussieht.

